Wissenswertes zum MSV 19 Rüdersdorf e.V.

Kurzprofil des MSV 19 Rüdersdorf: Der MSV 19 Rüdersdorf versteht sich als leistungsorientierter Fußballsportverein. Die 1. Männermannschaft spielt seit 10 Jahren (oft) in der Spitzengruppe der Landesligen Brandenburg Nord und/oder Süd. Das mittelfristige Ziel ist der Aufstieg in die Verbandsliga. Die 2. Männermannschaft kämpft in der Kreisklasse MOL seit zwei Jahren um den Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Erklärtes Ziel ist die Rückkehr in die Kreisliga.

Im Jugendbereich hat sich in den zurückliegenden vier Jahren viel getan: Mittlerweile spielen mit den E- und D-Junioren zwei Mannschaften im Land. Die C-Junioren als einzige Großfeldmannschaft werden wie vor zwei Jahren versuchen, sich selbst in die höhere Spielklasse auf Landesebene zu spielen. Insgesamt trainieren derzeit fünf Jugendmannschaften beim MSV. In der Schiedsrichterarbeit ist der MSV einer der vorbildlichsten Vereine. Derzeit pfeifen sechs Schiedsrichter im Kreis- und Landesspielbetrieb.

Vorrangiges Großprojekt ist der Neubau des Funktionsgebäudes im Stadion "Glück auf". Der dringend nötige Bau wird die Basis einer erfolgreichen sportlichen Zukunft des MSV darstellen. Mit ihm werden sich die Trainings- und Wettkampfbedingungen enorm verbessern. Die heute schon existierenden Möglichkeiten zweier gepflegter Rasenplätze, eines klassischen Stadions sowie einer DFB-Minifeldanlage werden zum Winter hin durch neue Trainingsausweichflächen für den Winter erweitert. Damit bietet der Verein künftig ideale Voraussetzungen für einen zentralen Anlaufpunkt für Nachwuchs aus der Region. Langfristiges Ziel des MSV sollte es sein, nach dem Modell bereits erfolgreich kooperierender Vereine (Dänemark, Niederlande, aber auch regional in Deutschland) die immer noch hier zu Lande oft anzutreffende "Verfeindung" benachbarter Vereine zu überwinden und aus der Not zunehmender Nachwuchsprobleme gemeinsam Dinge anzupacken.


Nachwuchswerbung im Kaufland Vogelsdorf
Nachwuchswerbung im Kaufland in Vogelsdorf unterstützt durch Eichstädt Elektronik

Chronik des MSV 19 Rüdersdorf: Die Wurzeln des Rüdersdorfer Fußballs reichen bis in das Jahr 1919 zurück, wo mit der Gründung des SC Kalkberge ein Verein in der Mitte des Ortes rasch zu einem sich vorwiegend aus der umliegenden Arbeiterschaft des Kalkbergbaus herleitete. Man wetteiferte regional v.a. mit Berliner Vereinen.

Nach dem II. Weltkrieg war aus dem Verein mit staatlicher Hilfe eine Betriebssportgemeinschaft namens Chemie Rüdersdorf gebildet worden. Höhepunkt war seinerzeit der Gewinn der Berliner Bezirksmeisterschaft in der Saison 1952/53. Gespielt wurde zu der Zeit noch auf dem Grundsteig in der Nähe des Kesselsees, unweit davon steht heute die Windkraftanlage. So manches Derby in dieser Zeit zog bis zu 2000 sportbegeisterte Fans zu den Heimspielen der Rüdersdorfer an.

In den Sechzigern erfolgte eine Umbenennung in Aufbau Rüdersdorf, und die betriebliche Unterstützung lag nun beim Zementwerk. Viele Jahre spielte das Männerteam in der Bezirksliga von Frankfurt/Oder. Anfang der 70er Jahre errichtete man mittels der starken Unterstützung des Zementwerks das Stadion in der Puschkinstraße, an der Stelle ehemaligen Brachlandes inmitten des Ortes. Das 5000 Stehplätze fassende Rund ist damit eine der größten Stadien der Region.

Nach der Wende erfolgte eine Umbenennung in Märkischer Sportverein 1919 Rüdersdorf. Im Stadion installiert man ca. 500 Kunststoffschalensitze, die den Besuchern zukünftig mehr Komfort bieten sollten.

Seit dem Aufstieg des Vereins in die Landesliga 2002 steht die Männermannschaft bis auf eine Ausnahme immer weit vorn mit an der Tabellenspitze, immer und immer wieder blieb nur der undankbare zweite Platz und verhinderte somit den Aufstieg in die Verbandsliga. Im Jahr 2003 kam es vor einem Punktspiel zu einem Traditionstreffen einer Berliner Seniorenvertretung und der alten DDR-Nationalmannschaft von 1963, unter anderem mit Vogel, Ducke und Buschner.

2008 wurde das erste Rüdersdorfer Stadionfest begangen, eine Art sportliches Volksfest für Jung und Alt.

2009 wurde der ungeliebte Hartplatz zu einem zweiten Rasenplatz umfunktioniert, ein Jahr später ein Kunstrasen-Minifeld aus Landes- und Gemeindegeldern errichtet.

Im Sommer 2011 begannen die Bauarbeiten für ein neues Funktionsgebäude.


Daten und Fakten zum MSV 19 Rüdersdorf:

Postanschrift:
MSV 19 Rüdersdorf
Puschkinstr. 65
D-15562 Rüdersdorf

Tel. 033638/2253
Fax 033638/48106

Internet: www.msv-kicker.de

Vorstand:
1. Vorsitzender - Wilfried Franke [Adresse]
2. Stellvertretender Vorsitzender / Nachwuchsleiter - Dominic Eichstädt [Adresse]
3. Stellvertretender Vorsitzender / Schatzmeister - Bernd Pflume [Adresse]
4. Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit - Peter Gesien [Adresse]
5. Sportlicher Leiter Männer - Gabor Nagy [Adresse]
6. Technischer Verantwortlicher - Sven Schönhoff [Adresse]
7. Beauftragter Sicherheit/Ordnung - Stefan Hanf [Adresse]

Spielstätten:
1. Stadion "Glück Auf" in der Puschkinstraße
(1 Hauptrasenplatz mit Zuschauerrängen und ca. 500 Sitzplätze, 1 Juniorenrasenplatz mit ca. 40 Sitzplätzen, DFB-Minifeld-Anlage, Funktionsgebäude)
2. Sportplatzanlage in der Brückenstraße (Ausweichplatz)


Fotos zum MSV 19 Rüdersdorf:


So sah es am ehemaligen Grundsteig aus: Von vielen auswärtigen Teams gefürchtet,
weil sie mit den Dimensionen nicht klar kamen (Der Platz war 120 Meter lang)



Foto aus den Achtzigern mit der Senioren-Mannschaft des MSV (u.a. zu sehen Siegfried Erkner, Rolf Jacob, Peter Vandrey)


Die Aufstiegsmannschaft von 2002 unter Trainer Frank Terletzki. Von den Spielern sind heute nur noch wenige aktiv.


Stadion mit Blick in Richtung Kulturhaus


Stadion mit Blick vom oberen Rasenplatz in Richtung Kulturhaus


Stadion mit Blick vom oberen Rasenplatz in Richtung Kulturhaus


Sitzplätze mit Übungsschotterplatz, hinter den Bäumen ist oben der neue Rasenpaltz


DFB-Minispielfeldanlage wurde 2010 errichtet


Entwurf des neuen Funktionsgebäudes


Blick oben auf den neuen Rasenplatz der hauptsächlich für den Nachwuchs verwendet wird


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